Geographie Andalusien

Andalusien ist eine Region im Süden von Spanien. Mit etwa 87.268km² Fläche bildet Andalusien die größte Region von Spanien und macht damit rund 17% der Gesamtfläche Spaniens aus.

Andalusien besteht aus acht Provinzen, die nach ihren Hauptstädten benannt wurden. Dies sind Cadiz, Granada, Cordoba, Malaga, Sevilla, Almeria, Huelva und Jaen. Die geographische Besonderheit von Andalusien ist die Verbindungsstelle zwischen zwei Kontinenten und Meeren. An der Südspitze der iberischen Halbinsel am Gibraltar treffen Afrika und Europa zusammen, sowie das Mittelmeer und der Atlantik. Die Straße von Gibraltar ist eine sehr vielfältig genutzte Verkehrsstraße und Verbindung zwischen dem Atlantik und Mittelmeer.
Die Region Andalusien zeichnet sich jedoch nicht nur durch den Gibraltar aus, sondern bildet mit seiner Geologie und Landschaft in einigen Landesteilen viele Kontraste. So herrscht in der Region um Gibraltar, der Costa del Sol, das ganze Jahr ein mildes Klima, das viele Touristen das ganze Jahr über anzieht.
Die Stadt Málaga, welche sich an dieser besagten Sonnenküste befindet, bildet den Verkehrsknotenpunkt der Mittelmeerküste in Andalusien.
Im Gegenzug zur sonnigen Küste im Süden befindet sich das Gebirge Sierra Nevada im Südosten. Die Berge Mulhacèn und Veletta stellen dort die Königsspitzen dar, mit einer Höhe über 3400m. Die Sierra Nevada ist eine gut genutzte Skiregion, da die Spitzen der Berge das ganze Jahr mit Schnee bedeckt sind. Am Fuße des Gebirges befindet sich der Landesteil um Almería. Dort herrscht ein Landschaftsbild, das an die afrikanische Wüste erinnert. Trotz dieser landschaftlichen Unterschiede läßt sich jedoch sagen, dass Andalusien eine sehr gebirgige Region ist.
Etwa 50% des Landesteiles ist gebirgig und davon ein Drittel über 600m hoch. So befindet sich neben der Sierra Nevada im Südosten, die Sierra Morrena im Norden und bildet dort die Grenze zu den Landesregionen Extremadura und Kastillen.
Andalusien wird längs durch den Fluß Guadalquivir durchzogen. Das Umland des Flusses ist fruchtbar und ist die sogenannte Lebensquelle Andalusiens. Einige große Städte, wie Sevilla und Córdoba befinden sich an diesem Fluß. Der Ursprung des Flusses liegt in der Gebirgsprovinz Cazorla in der Sierra Nevada. Von dort aus fließt er einmal durch das Land bis in den Atlantik. Das Gebiet des Guadalquivirbecken bildet den starken Kontrast zu der sonst sehr gebirgigen Landschaft Andalusiens.



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